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Friedrich-Wilhelm Linden

† 03.12.2014
Erstellt von Westfälischer Anzeiger
Angelegt am 08.12.2014
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Gedenkkerze

Ursula Maucher

Entzündet am 08.12.2014 um 18:04 Uhr

08.12.2014 um 15:43 Uhr von VRS
Foto 2 für Friedrich-Wilhelm Linden

Nachruf

08.12.2014 um 15:42 Uhr von VRS

Es wird eine traurige Weihnachtsfeier der Lebenshilfe heute in der Kreuzkirche. Denn die Nachricht vom plötzlichen Tode des langjährigen Vorsitzenden Friedrich-Wilhelm Linden (71) am Mittwoch traf alle, die ihn kannten, die lange und fruchtbar mit ihm zusammenarbeiteten, selbst die, die um seine schwere Erkrankung wussten, wie ein Schock.
Immer aufgeschlossen, offen, freundlich und vorurteilsfrei -- so war 'Ditze', wie ihn der engere Freundeskreis nannte. Diese Eigenschaften kamen dem Spross einer Lüdenscheider Unternehmerfamilie auch an der Spitze der Lebenshilfe zugute. 2002 hat er das Amt des Vorsitzenden übernommen, erst im Juni dieses Jahres wurde er verabschiedet. Sein kaufmännischer Ansatz, getragen von tiefem Verantwortungsgefühl und der Liebe zu den Menschen, richtete in diesen Jahren die Lebenshilfe für die Zukunft aus. Dazu gehörte auch die Gründung einer Stiftung, deren Ziel es ist, eine wirksame Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung zu ermöglichen und entsprechende Aktivitäten vor Ort zu fördern.
Friedrich-Wilhelm Linden galt in einer wichtigen Phase des mehr als 50 Jahre alten Vereins Lebenshilfe als Motor für viele Veränderungen. Dafür wurde der frühere Unternehmer, der unter anderem als Vorstandsmitglied im Arbeitgeberverband und lange in der Vollversammlung der SIHK tätig war, noch im März dieses Jahres in Düsseldorf mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Schon in seiner Rolle als Arbeitgeber setzte er sich für die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze und für die Förderung und Integration benachteiligter Jugendlicher ein. Sein kommunalpolitisches Engagement -- neun Jahre lang saß Linden ab 1975 für die CDU im Rat der Stadt und hier im Finanzausschuss -- verstand er immer auch als Sprachrohr-Funktion für die, die Gehör finden mussten, damit ein Gemeinwesen zum Wohl seiner Bürger agieren konnte. Schon politisch für Randbereiche engagiert -- er vertrat das großräumige Gebiet zwischen Brüninghausen und Wettringhof --, blieb ihm das im Ehrenamt Verpflichtung. Hier verschaffte er denen Gehör und Stimme, die sich ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft mitunter mühsam erkämpfen müssen.
Als in der Stadt verwurzelter Familien- und Vereinsmensch zog er Kraft aus seinen Wurzeln, fand und pflegte enge Freundschaften vor allem bei den Rotarierern und der Hotop-Riege. Er wird schmerzlich vermisst.

Traueranzeige

08.12.2014 um 15:39 Uhr von VRS
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Gedenkkerze

Westfalen.Trauer.de

Entzündet am 08.12.2014 um 15:39 Uhr