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Gerd Sigfried Brandscheidt

† 29.07.2009
Erstellt von Westfälischer Anzeiger

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Entzündet am 25.09.2012 um 10:28 Uhr

Von Trauer.de Redaktion, München

03.08.2009 um 10:01 Uhr von VRS
Gerd Siegfried Brandscheidt ist tot. Der 81-Jährige starb bereits am Mittwoch und hinterlässt nicht nur im Bezirk eine große Lücke. 1927 in Witten geboren führten ihn die Umstände 1945 in die Stadt Hamm, die seine Heimat werden sollte. Sein Engagement wurde unter anderem 1993 mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt. 1995 gab es zudem den Ehrenteller der Stadt Hamm. Eines seiner Hauptbetätigungsfelder war der Sozialverband Deutschland (früher Reichsbund), in dessen Vorstandsriege er über 30 Jahre präsent war. Von 1970 bis 1994 war Brandscheidt Beisitzer, von 1994 bis 2002 engagierte er sich als zweiter Vorsitzender des Bezirks Hamm-Unna. Im Ortsverband Ostwennemar hatte er den Vorsitz von 1986 bis 1999 und von 2001 bis 2006 inne. Mit Kunigunde Wille löste ihn im März 2006 die erste weibliche Vorsitzende im Ortsverband Ostwennemar ab. Bis zum Schluss blieb Brandscheidt Ehrenvorsitzender der Gruppe. Mitglied in Rat und Gemeinderat Aktiv war er allerdings nicht nur in Ostwennemar: Von 1963 bis 2002 führte er auch den Ortsverband Norddinker. Dort saß er 1964 bis 1968 im Gemeinderat und war von 1969 bis 1975 dann Ratsmitglied der Großgemeinde Uentrop. 1975 bis 2006 war Brandscheidt Mitglied des Behindertenbeirates. Anfang 2007 hatte Ralf-Dieter Lenz in seiner Funktion als Parteichef zur Schatulle gegriffen, um Gerd Brandscheidt die Willy-Brandt-Medaille anzuheften. "Gerd Brandscheidt zeigt. . . einen unermüdlichen Einsatz für soziale Gerechtigkeit und für sozial Schwächere", hieß es damals in der Laudatio von Ralf-Dieter Lenz. Das werde auch an seinen kommunalpolitischen Schwerpunkten im Behindertenbeirat, in der Pflegekonferenz, der Verkehrskommission und dem Beschwerdeausschuss für Pflegeangelegenheiten deutlich, zählte der Politiker schon damals nur einige von Brandscheidts zahlreichen Aktivitäten auf. Brandscheidt handele stets nach der Devise, dass nur der soziale Politik machen könne, der seine Verlässlichkeit als Parteimitglied ständig beweise und sein Umfeld auch persönlich kenne, betonte Lenz.