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Günther Gronwald

* 30.08.1926
† 06.05.2008
Erstellt von Westfälischer Anzeiger

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Neueste Einträge (3)

Kondolenz

Von Matthias Schreck, Zichow

03.02.2012 um 12:33 Uhr
Sehr geehrte Familienmitglieder, beim Aufräumen alter Sachen meines im Jahr 1992 verstorbenen Vaters, ist mir ein Kondolenzbrief von Herrn Dr. Günther Gronwald in die Hände gefallen. Er schrieb damals meinem Vater, Pfr. Werner Schreck, sein Mitgefühl zum Tode meiner Mutter, Frau Marianna Schreck geb. Heinze. Es ist schon sehr lange her. Dennoch möchte ich die im Internet gefundene Traueranzeige zum Anlass nehmen, auch mein Mitgefühl zum Ableben von Herrn Dr. Günther Gronwald auszusprechen. Ich kann mich noch daran erinnern, zu Beginn der 60iger Jahre in einem relativ hohem Haus gewesen zu sein (der Bolkon war für mich damals so etwas besonderes) und ich habe auch noch Farbbilder unter einer Lampe mit meinen Eltern und meinem Bruder Michael. Es war ein besonderer Tag, denn ich durfte in einem Porsche mitfahren... So vergehen die Jahre und die Menschen verlieren sich. Ich glaube, dass meine Oma, Anna Heinze geb. Helbig, mit Herrn Gronwald verwandt war und somit über viele Ecken auch ich. Wenn jemand diese Eintragung liest und Interesse hat, mit mir Kontakt aufzunehmen, würde ich mich freuen. Mit freundlichem Gruß und in Gedanken an die Kindheit Mattias Schreck Dorfstraße 39 16306 Zichow

Von trauer.de Redaktion (cs), Dachau

27.05.2008 um 19:55 Uhr von VRS
Im Alter von 81 Jahren ist der ehemalige Stadtdirektor, Stadtrechtsrat und Feuerwehrdezernent Dr. Günther Gronwald gestorben. 1989 hatte Gronwald auf eigenen Wunsch seine vorzeitige Versetzung in den Ruhestand beantragt, die auch vom Rat der Stadt angenommen worden war. Gronwald wurde am 30. August 1926 in Bochum geboren und war mit mehr als 30-jähriger Tätigkeit für die Stadt Hamm damals einer der dienstältesten kommunalen Wahlbeamten in Nordrhein-Westfalen. Er hatte seine Laufbahn 1955 nach der juristischen Ausbildung als Rechtsrat bei der Stadt Köln begonnen. Dem öffentlichen Dienst gehörte der promovierte Jurist mehr als 40 Jahre lang an. Ihm oblag bei der Stadt Hamm nicht nur die Aufgabe des ständigen Vertreters des Oberstadtdirektors, er betreute in seinem Dezernat das Rechtsamt, das Ordnungs- und Einwohnermeldeamt, das Standesamt, das Schulamt, das Versicherungsamt, das Straßenverkehrsamt sowie die Bereiche Feuerwehr und Fleischhygiene. In die Kritik war Gronwald im Zusammenhang mit der Masannek-Affäre geraten, weil er als Stadtrechtsrat alle Masannek-Vorlagen mit gezeichnet hatte. Am 14. Juli 1987 sollte er eigentlich abgewählt werden, der Rat entschied jedoch anders. Zwei Jahre später schied er freiwillig aus dem Amt. Seine Maxime war, Gerechtigkeit gegen jedermann walten zu lassen.

WESTFÄLISCHER ANZEIGER

vom 09.05.2008