Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Heinz Bülling
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
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Gedenkkerze
Andrea Bülling
Entzündet am 09.09.2019 um 21:41 Uhr
Kondolenz
Von Elvira Stöhs, HAMM
25.08.2008 um 15:11 UhrDu kannst Tränen vergießen,
weil er gegangen ist.
Oder Du kannst lächeln,
weil er gelebt hat.
Du kannst die Augen schließen und Beten,
dass er wiederkehrt.
Oder Du kannst die Augen öffnen
und all das sehen, was er hinterlassen hat.
In stiller Anteilnahme mit Dir und Deiner Familie
Elvira
Von trauer.de Redaktion (cs), Dachau
24.08.2008 um 20:05 Uhr von VRSWie kaum ein anderer hat er ein Vierteljahrhundert lang das politische Geschehen in seiner Heimat geprägt. Unter anderem dafür wurde Heinz Bülling im Jahr 1989 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Nun verstarb der ehemalige Bezirksvorsteher im Alter von 86 Jahren.
Das, was den am 14. Dezember 1921 in Hamm geborenen und überzeugten Sozialdemokraten stets ausgezeichnet hat, war sein fairer Umgang mit dem politischen Gegner. "Auch nach hitzigen Diskussionen haben wir öfter einen Pott Bier getrunken", hat er immer wieder betont. Bei seinem politischen Wirken stand stets der Mensch im Vordergrund. Vor allem das hat ihn zu einem geschätzten und von allen Seiten geachteten Kommunalpolitiker gemacht. Durch sein Auftreten hat Heinz Bülling es geschafft, dem oft so hart umkämpften politischen Alltagsgeschäft menschliche Wärme zu verleihen.
Die politische Laufbahn von Heinz Bülling begann im Jahr 1964 im Rat seiner Heimatgemeinde. Deren Interessen vertrat der Wiescherhöfener von 1966 bis 1974 im Unnaer Kreistag und zeitweilig (1968 bis 1974) auch im Rat der Großgemeinde Pelkum. Nach der Kommunalen Neuordnung 1975 engagierte sich der SPD-Politiker bis 1984 im Rat der Stadt Hamm sowie bis 1989 in der Bezirksvertretung Pelkum, deren Vorsteher er bis zu seinem Ausscheiden aus der Kommunalpolitik insgesamt elf Jahre lang war. Sein beruflicher Werdegang brachte den gelernten Dreher zunächst zur Firma Banning, nach dem Zweiten Weltkrieg zur Zeche Heinrich Robert und schließlich 1961 zur Bundesknappschaft.
Das außergewöhnlich hohe ehrenamtliche Engagement - Heinz Bülling war auch in der IGBE sowie in vielen weiteren Vereinen tätig - kam nicht von ungefähr. Der langjährige Bürgermeister Wilhelm Nabe war sein Schwiegervater und gab ihm wertvolle Tipps für sein politisches Wirken.
Mit Heinz Bülling verlieren der Stadtbezirk Pelkum, die Stadt Hamm und die SPD einen Mann, der sich in vorbildlicher Art und Weise für die Menschen in seiner Heimat eingesetzt und dafür einen Großteil seiner Freizeit geopfert hat. Und so hinterlässt er nicht nur in seiner Familie, sondern auch im öffentlichen Leben eine große Lücke.