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Heinz Salla

* 22.05.1923
† 16.12.2007
Erstellt von Westfälischer Anzeiger

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Kondolenz

Heinz - Freund und Förderer

24.09.2025 um 19:12 Uhr von Dieter Dr. Arntz

Wir begegneten uns 1969. Ich begann als Busfahrer bei der Fa. Ruhr-Lippe-Eisenbahn (RLE) in Soest. Heinz war zu dieser Zeit als Eisenbahninspekteur Leiter der Rechtsabteilung. Heinz kümmerte sich sehr um mich. Ihm verdanke ich meinen beruflichen Werdegang. Schnell war ich Vorstandsmitglied in seiner KAB-St. Patrokli, Soest. So auch schnell als Ersatzmitglied im Betriebsrat bei der RLE und Gewerkschaftsmitglied in der CGDE. Wenn die Fahrt nach St. Parres-aux-Tertres ging, oder nach Brüssel, war ich der Busfahrer. Heinz führte mich in das politische Geschehen ein. Er war es, dem ich verdanke, dass ich 1973 Leiter des Berufsbildungswerkes der KAB in Ravengiersburg wurde. Und alles, was danach kam, war nur Aufbau auf das, was Heinz mir beigebracht hatte. Er war jemand, der mich bei allem Tun und Handeln beschützte und bestärkte wie ein Schutzpatron auf meinem Berufswege, so wie vor ihm keiner. Ein Freund eben. Ich habe ihm mein Buch "Arbeit adelt" (2007) gewidmet.

Meine Gedanken waren und sind immer noch bei seiner Familie, insbesondere bei Peter Salla.

Kondolenz

Von Günter Hüsch, Kirchhundem

20.12.2007 um 18:15 Uhr
Liebe Familie Salla, mit Trauer und Bestürzung habe ich vom Tode von Heinz erfahren. Viele Jahre haben wir uns bei Sitzungen des Verbandsausschusses und anderen Veranstaltungen der KAB getroffen. Und immer haben wir interessante Gespräche über die politische Situation in unserem Land geführt. Selten ist mir ein so engagierter Mensche begegnet. Ihnen allen gilt meine Anteilnahme im Schmerz um den Verlust eines geliebten Menschen, uns allen bleibt der Trost, dass wir uns wiedersehen werden, dort, wo Schmerz und Trauer nicht mehr sind. Güner Hüsch ehem. Hausleiter im Josef-Gockeln-Haus der KAB, Kirchhundem-Rahrbach

Von trauer.de Redaktion (cs), Dachau

17.12.2007 um 21:43 Uhr von VRS
Der gebürtige Soester, der beruflich bei der Ruhr-Lippe im Bereich Eisenbahn tätig war, hat sich als praktizierender Christ besonders für die Patrokli-Gemeinde eingesetzt. "Der Mensch steht im Mittelpunkt" war einer seiner Leitsätze, und so schlug er 1959 einen christlich-sozial geprägten Weg ein, den er zeitlebens weiterging. Er gehörte in diesem Jahr zu den Gründern der Christlichen Gewerkschaft Deutscher Eisenbahner. 1962 übernahm er den Vorsitz der Katholischen Arbeiterbewegung (KAB) St. Patrokli, den er 36 Jahre lang inne hatte. Von 1964 bis 1982 gehörte er außerdem dem Patrokli-Kirchenvorstand an. 1969 knüpfte Heinz Salla Kontakte nach St. Parres bei Troyes in Frankreich. Daraus erwuchs ein regelmäßiger Austausch mit Besuchen um Pfingsten herum im Geiste des gemeinsamen Patrons Patroklus. Daraus haben sich seitdem weit über 30 Begegnungen entwickelt. Für sein intensives Eintreten für die Völkerfreundschaft wurde er oftmals geehrt und ausgezeichnet. Zahlreiche Begegnungen mit den Bischöfen aus Paderborn und Troyes gehörten dazu. Die KAB begleitete Heinz Salla mit ganzem Einsatz in zahlreichen Ämtern. Er war 1983 bis 1995 Mitglied im Diözesan-Vorstand Paderborn. 25 Jahre lang von 1970 bis 1995 gehörte er dem Bezirksvorstand an und war von 1981 bis 1992 dessen Vorsitzender. Für 27 Jahre gehörte er dem Verbandsausschuss der KAB Westdeutschland an. Von 1990 bis 1998 war er außerdem Dekanatspastoral im Dekanat Soest-Werl. Aber auch in anderen Bereichen brachte Heinz Salla seine Erfahrungen und sein Wissen zum Wohle der Allgemeinheit ein. Von 1967 bis 1972 war er Schöffe am Amtsgericht Soest, danach bis 1976 Schöffe am Arnsberger Landgericht. Von 1966 bis 1993 war er ehrenamtlich Richter am Sozialgericht Dortmund und des Landessozialgerichts NRW in Essen. Beim Arbeitsgericht Hamm sprach er 16 Jahre lang als ehrenamtlicher Richter Recht. Auch an seinem Arbeitsplatz übernahm er mehrere ehrenamtlichen Ämter. Heinz Salla engagierte sich ferner politisch. Er gehörte von 1969 bis 1989 dem Rat der Stadt Soest an. 18 Jahre lang war er Fraktionsgeschäftsführer der CDU. Später wechselte er zur Bürgergemeinschaft. 14 Jahre saß er im Verwaltungsrat der Sparkasse Soest und war von 1985 bis 1989 dessen Vorsitzender. Von 1989 bis 1999 brachte er als sachkundiger Bürger in städtischen Gremien weiterhin seinen Sachverstand ein. Und er gehört außerdem von 1994 bis 2002 dem Seniorenbeirat der Stadt Soest an. Für seine Verdienste erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Er ist Träger der Ehrenplakette und des Ehrenrings der Stadt Soest. Heinz Salla bekam die Verdienstmedaille des KAB-Diözesanverbands, die Dankesmedaille der Diözese Troyes, und er war Ehrenvorsitzender der KAB St. Patrokli. 1982 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Band, 1999 folgte das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.