Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Helmut Deuerlein
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
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Gedenkkerze
alfons tewes geb. 12.o4.28 klassenkamerad
Entzündet am 18.07.2011 um 12:00 Uhr
Gedenkkerze
Julius
Entzündet am 11.04.2011 um 12:00 Uhr
Für Uropa Helmut, der Papa von der oma Helga. Dein Julius.
Von Trauer.de Redaktion, Hamm
08.09.2009 um 18:13 Uhr von VRSGroße Trauer beim SC Rote Erde Hamm. Mit Helmut Deuerlein, der im Alter von 82 Jahren gestorben ist, verliert der Traditionsverein einen seiner größten Sportler, der sowohl im Schwimm- als auch im Wasserballbereich viele Erfolge gesammelt hatte.
Während des Krieges und in den 50er Jahren war Deuerlein, der bereits im Alter von fünf Jahren unter den Fittichen seines Vaters Ferdi im alten Hallenbad trainierte, der erfolgreichste Schwimmer des SC Rote Erde. Schon 1943 hatte er sich einen glänzenden Namen als Brustschwimmer verschafft, als er in Breslau über seine Spezialstrecke deutscher Jugendmeister wurde. 1944 wurde durch den Krieg seine Hoffnung zerstört, seinen Titel zu verteidigen. Stattdessen wurde er als 17-Jähriger zum Reichsarbeitsdienst eingezogen, geriet in französische Gefangenschaft und kehrte 1945 nach Hamm zurück.
In den anschließenden Jahren wurde Deuerlein neunmal in die deutsche Schwimm-Nationalmannschaft berufen, zu der auch der legendäre Herbert Klein aus München gehörte, der damals der stärkste Schwimmer Deutschlands über die 200-m-Bruststrecke war. Eine große Zeit erlebte Deuerlein, der trotz seiner vielen Siege immer sehr bescheiden war, auch im Wasserball. Von 1954 bis 1956 schaffte er bei den Deutschen Meisterschaften den Hattrick mit dem RE-Team. Als Lohn für seine guten Leistungen wurde er auch in die deutsche Wasserball-Nationalmannschaft berufen und bestritt 1954 bei der Europameisterschaft in Turin ein Länderspiel gegen Italien. 1960 erhielt er dann das Silberne Lorbeerblatt.