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Jürgen Sellhaus

* 19.09.1970
† 27.12.2010
Erstellt von Westfälischer Anzeiger

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Kondolenzen (1)

Sie können das Kondolenzbuch nutzen, um den Angehörigen Ihr Beileid zu bekunden, Ihrer eigenen Trauer Ausdruck zu verleihen oder um dem Verstorbenen einige letzte Worte des Abschieds mitzugeben.

Kondolenz

Von Stephanie, Hanna und Marius Pollmeier, Soest

19.09.2011 um 15:20 Uhr
Es gibt Momente im Leben, da steht die Erde für einen Augenblick still, und wenn sie sich dann weiterdreht, ist nichts mehr, wie es war. Wir trauern, dass wir dich verloren haben und sind dankbar dafür, dass wir dich gehabt haben. Stephanie, Hanna und Marius --------------------------------------- Die Kirche der Liebe Sie lebt nicht als feste Form, sondern nur im Einvernehmen der Menschen untereinander. Sie hat keine Mitglieder außer jenen, die sich ihr zugehörig fühlen. Sie hat keine Konkurrenz, denn sie wetteifert nicht. Sie hat keinen Ehrgeiz, denn sie wünscht nur zu dienen. Sie zieht keine Landesgrenzen, denn das entbehrt der Liebe. Sie kapselt sich nicht ab, denn sie sucht alle Gruppen und Religionen zu bereichern. Sie achtet alle großen Lehrer aller Zeiten, welche die Wahrheit der Liebe offenbarten. Wer ihr angehört, weiß es. Sie trachtet nicht zu belehren; sie trachtet nur zu sein und durch ihr Sein zu geben. Sie lebt in der Erkenntnis, dass die ganze Erde ein lebendes Wesen ist und wir ein Teil von ihr sind. Sie weiß, daß die Zeit der letzten Umwandlung gekommen ist, fort von der Ichhaftigkeit aus freiem Willen zurück in die Einheit. Sie macht sich nicht mit lauter Stimme bekannt sondern wirkt in den feinen Bereichen des Seins. Sie verneigt sich vor allen, die den Weg der Liebe aufleuchten ließen und dafür ihr Leben gaben. Sie lässt in ihren Reihen keine Rangfolge zu und keinen starren Aufbau, denn der eine ist nicht größer als der andere. Sie verspricht keinen Lohn, weder in diesem noch in anderen Leben, nur Freude des Seins in Liebe. Ihre Mitglieder erkennen einander an der Art zu handeln, an der Art zu sein und an den Augen und an keiner äußeren Geste als der geschwisterlichen Umarmung. Sie kennen weder Furcht noch Scham, und ihr Zeugnis wird immer gültig sein, in guten wie in schlechten Zeiten. Die Kirche der Liebe hat kein Geheimnis, kein Mysterium und keine Einweihung, außer dem tiefen Wissen um die Macht der Liebe und darum, dass die Welt sich ändern wird, wenn wir Menschen dies wollen, aber nur, indem zuerst wir selbst uns ändern. Alle, die sich dazugehörig fühlen, gehören dazu. Sie gehören zur Kirche der Liebe. (Text der Katharer aus dem Jahr 1148)