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Peter Schulte

* 06.12.1941
† 02.01.2015
Erstellt von Westfälischer Anzeiger
Angelegt am 06.01.2015
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Über den Trauerfall (1)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Peter Schulte, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Zeitungsgruppe Westfälischer Anzeiger:

06.01.2015 um 15:44 Uhr von VRS

Karriere im Dienste des Bürgers 
Langjähriger Kämmereileiter Peter Schulte (+) 
Lüdenscheid: Im Januar wäre für die Familie ein Grund zum Feiern gewesen. Stattdessen hat sie Grund zu trauern: Peter Schulte, langjähriger Kämmereileiter, ist am 2. Januar verstorben. Erst im Dezember hatte er sein 73. Lebensjahr vollendet. In wenigen Tagen, am Montag, hätte er so gerne noch den Goldhochzeitstag mit seiner Frau Marianne erlebt. Doch die schwere Krankheit ließ es nicht mehr zu. 
In Lüdenscheid geboren, ist er der Stadt -- und ihrer Verwaltung -- treu geblieben. 1959 trat Peter Schulte noch unter Bürgermeister August Schlingmann in städtische Dienste ein. Am Ende sollten es sieben Bürgermeister sein, die der Vater eines Sohnes im Laufe seiner 45 Berufsjahre erlebte. 1964 schloss er die Zusatzausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt ab. 
Die sich stets verändernden Verwaltungsaufgaben führten ihn, der in seiner Freizeit damals gerne im Bergstadt-Chor sang, in unterschiedliche Positionen. Von 1964 bis 1985 war er in der Kämmerei, die er, nach einigen Jahren an der Spitze des Schulverwaltungsamtes, zwischen 1989 und 1993 als Leiter führte. Nebenbei Dozent an den berufsbildenden Schulen in Ostendorf und an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Hagen, Einsatz als ehrenamtlicher Betreuer -- das rundete die Pflichtaufgaben ab. Als Leitender Städtischer Verwaltungsdirektor beendete Peter Schulte 2004 seine lange Karriere im Dienste des Bürgers, die zuletzt nochmals interessante Herausforderungen für ihn als Leiter des Haupt- bzw. Rats- und Bürgermeisteramtes bot. Die Fähigkeit, Veränderungen stets sachkundig-professionell mitzutragen und umzusetzen, zeichnete den ruhigen, humorvollen Beamten aus. 
Den Ruhestand genoss er mit seiner Frau Marianne bei Wanderungen und auf Reisen. So lange es die Kräfte erlaubten, hielt er sich mit Radfahren und Schwimmen fit. Die Erinnerung an die unbeschwerten Zeiten ist unsterblich.