Über den Trauerfall (2)
Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Rudolf Rudi Rauer, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.
Abschied vom Weltmeister
21.07.2014 um 08:42 Uhr von VRSAbschied vom Weltmeister
NACHRUF Rudi Rauer ist gestorben
BÖNEN Der deutsche Handball trauert um Rudolf 'Rudi' Rauer. Der Weltmeister von 1978 ist im Alter von 64 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit am Dienstag gestorben.
Rauer wurde in Bönen geboren und eroberte von hier die Handball-Welt. Die Sportart lernte er beim VfL Kamen. Bei diesem Verein spielte er bis zur Oberliga, bevor er über den TV Emsdetten zum VfL Gummersbach wechselte, wo er viele Titelgewinne feierte. Rauer wurde auch in die deutsche Nationalmannschaft berufen, mit der als zweiter Torwart hinter Manfred Hoffmann 1978 in Dänemark den Weltmeistertitel holte. Doch ausgerechnet im WM-Finale wurde er nicht eingesetzt. Zwei Jahre zuvor hatte der Bönener gemeinsam mit Heiner Brand und Arno Ehret bei den Olympischen Spielen in Montreal als Vierter die Bronzemedaille verpasst. Mit seinen alten Mannschaftskameraden stand er bis zuletzt in Kontakt.
Nach seiner aktiven Zeit zog Rauer zurück nach Bönen. Er arbeitete bis zum Jahr 2010 als Polizeibeamter, ehe er als Hauptkommissar in Ruhestand ging. Er verfolgte bis zuletzt das Geschehen im Handball -- auch beim RSV Altenbögge. Rauer hinterlässt eine Frau und einen erwachsenen Sohn.
Weltmeister von 1978
21.07.2014 um 08:37 Uhr von VRS