Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Franz Walczak
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
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Kondolenz
Von Frank Lehmann, 59075 Hamm
07.02.2008 um 07:31 UhrFranz war für viele in unserem Verein ein Vorbild, da er unzähligen Menschen die Lust auf Wintersport näher brachte. Es war ihm wichtig, dass die Skiläufer eine gute Ausbildung bekamen, deshalb legte er viel wert auf gut ausgebildete Übungsleiter in unserem Verein. Seine Arbeit wurde auch vom Westdeutschen Skiverband respektiert. Er hat sich um unseren Verein sehr verdient gemacht. Er setzte viele Ideen in gute Taten und Resultate um. In diesen Stunden fühlen wir mit den Angehörigen und Freunden unseres Vereinsgründers "Franz" Auch als er nicht mehr aktiv im Verein tätig war, kam er zu unseren Sitzungen und freute sich über die tollen Gespräche mit den Mitgliedern. Wir werden seiner stets gedenken.
Frank Lehmann
Geschäftsführer
S.L.C. Bockum-Hövel 1956 e.V.
Von trauer.de Redaktion (cs), Dachau
06.02.2008 um 20:17 Uhr von VRSAnfang der 30er Jahre fuhr Franz Walczak das erste Mal Ski - und seine Leidenschaft zum Schnee und zu den Bergen wurde auch nicht durch den Zweiten Weltkrieg gebrochen. So lernte er 1952 auf einer seiner
zahlreichen Bergtouren Josef Praxmarer aus Feichten im Kaunertal kennen, mit dem er seine Begeisterung für das Bergsteigen und Skilaufen vertiefte. Durch diese Begegnung und der Verbundenheit zu den Bergen
entstand bei Franz Walczak die Idee, eine Gruppe Gleichgesinnter zu finden. Diesen Wunsch setzte er in die Tat um und organisierte eine Zusammenkunft von Interessenten im ehemaligen "Polsterstübchen" an der
Overbergstraße. Vor 30 meist jugendlichen Skibegeisterten hielt er am 15. November 1956 ein Referat zum Thema "Wintersport - beste Arznei für
Talmenschen". Die Begeisterung war riesengroß. Dies war die Geburtsstunde des Skiclubs und heutigen SLC Bockum-Hövel.
Am 1. Januar 1957 hatte der Verein bereits 50 Mitglieder, die vom Clubleiter intensiv und dank der ausgezeichneten Schneeverhältnisse im Sauerland ausgebildet wurden. Die Mitgliederzahl wuchs rasant. Im
folgenden Sommer wurde die Abteilung Leichtathletik aufgebaut, die in kurzer Zeit von sich reden machte.
Durch die konsequente Vereinsarbeit stieg die Mitgliederzahl weiter sprunghaft an, und der Verein wurde über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.
Franz Walczak verfolgte deshalb mit besonderer Hartnäckigkeit das Ziel, Vereinsmitglieder zur Mitarbeit im Club zu bewegen. Die Ausbildung von Übungsleitern war dabei sein besonderes Anliegen und führte zum Erfolg. Bei den von Anfang an durchgeführten Wochen- endfahrten ins Sauerland, bei denen wegen der riesigen Nachfrage nicht selten bis zu vier Busse pro Anreisetag eingesetzt werden mussten, haben hunderte
Skibegeisterte unter der Anleitung von Übungsleitern das Skifahren erlernt. Wegen der nachlassenden Schnee-sicherheit wurden die Skifahrten mehr und mehr ins Hochgebirge verlegt - zuerst ins Kaunertal, später
dann nach Arzl ins Pitztal.
Der Schwerpunkt der Vereinsarbeit verlagerte sich aber zunehmend auf Hallensportarten. So begann ein Stück Erfolgsgeschichte im SLC im Frühjahr 1972. Der damals 17-jährige Peter Wolle gründete mit Unterstützung seines Vaters Karl Wolle und des damaligen Sportwartes
Franz Walczak die Volleyball-Abteilung. "Franz war an der Gründung maßgeblich beteiligt", erinnert sich Peter Wolle. Seine aktive Vorstandsarbeit beim SLC beendete Walczak 1988. Vorausgegangenen waren intere Streitigkeiten.
Ohne rechtzeitig die Meinung der Vereinsmitglieder zu hinterfragen, plante der damalige Vorstand die Fusion mit der Hammer SpVg. Gemeinsame Gespräche der Vereinsführungen hatten bereits stattgefunden. Da die überwältigende Mehrheit der SLC-Mitglieder gegen eine Fusion war, formierte sich Widerstand. In der Jahresversammlung am 28. Oktober 1988 stellte
Walczak sein Amt als Organisationsleiter zur Verfügung und konzentrierte sich mehr auf die Hochgebirgsfahrten.