Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Manfred Kuder
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
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Kondolenz
Von Dagmar Reinke, Schweinfurt
14.02.2012 um 11:06 UhrErst jetzt habe ich über Internet vom Tode Eures Vaters erfahren. Nachträglich mein aufrichtiges Beileid. Wir kennen uns aus der Lissabonner Zeit und ich war mit Sigrid befreundet und in der selben Klasse in der Deutschen Schule. Es wäre schön eine kurze Notiz von Euch zu bekommen, es liegt mir sehr viel daran. Darf ich hoffen?
In alter Freundschaft Dagmar Reinke
Kondolenz
Von Margot und Axel Reuter, Soest
23.03.2008 um 17:33 UhrLiebe Waltraud, lieber Fritz !
Zum Tod Eures Vaters / Schwiegervaters
möchten wir Euch unser Beileid aussprechen.
Gerade über die Osterfeiertage wird es keine
leichte Zeit für Euch sein.
Wir sind in Gedanken bei Euch.
Margot und Axel
Von trauer.de Redaktion (cs), Dachau
19.03.2008 um 19:58 Uhr von VRSProf. Dr. Dr. h.c. Manfred Kuder hatte 1945 in Soest einen Mann wieder getroffen, den er aus seiner Berliner Studentenzeit kannte: den ehemaligen preußischen Kultusminister Dr. Otto Boelitz. Der bedeutende Schulmann, der das Soester Archigymnasium und zuvor die deutschen Schulen in Brüssel und Barcelona geleitet hatte, war nach dem Krieg politisch unbelastet und fühlte sich berufen, beim Aufbau eines neuen Staates politisch aktiv zu werden. Boelitz machte den jungen Studienrat Kuder, damals 34 Jahre alt, zu seinem Sekretär und beteiligte ihn an den schwierigen Entwicklungsarbeiten für eine demokratische Partei, die spätere CDU. Als diese Aufgabe geschafft war, machte sich Kuder in Soest selbständig und gründete zunächst die Schülerzeitschrift "Der neue Scholar", die zum Forum aller höheren Schulen in Westfalen wurde.
1952 organisierte er eine "Musische Woche der höheren Schulen Nordrhein-Westfalens". Sie brachte 15 000 Schüler nach Soest, die hier in nur einer Woche 43 Theater- und Musikaufführungen sahen. Als Kuder Mitte der 50er Jahre Soest verließ, wurde die weite Welt sein Feld. Er begann sein Wirken mit dem Aufbau eines deutschen Kulturinstituts in Lissabon. Später wurden alle Länder portugiesischer Sprache in aller Welt sein Wirkungsfeld. Sechs Jahre verbrachte er an der Universität auf Taiwan.
Der einstige Studienrat wurde Professor und mehrfacher Ehrendoktor. Er hielt Vorlesungen an Universitäten in der ganzen Welt, schrieb viele Bücher und gründete eine Reihe politisch-wissenschaftlicher Gesellschaften. Seinen Lebensabend verbrachte er in der Nähe der Familie seiner Tochter Waltraud, der Ehefrau des Soester Malers Fritz Risken.