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Udo Effert

* 04.10.1947
† 19.06.2009
Erstellt von Westfälischer Anzeiger

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Gedenkkerze

Detlrf Effert

Entzündet am 23.06.2011 um 12:00 Uhr

Von Eva Leinemann, Berlin

10.09.2009 um 15:55 Uhr von VRS
Ich habe Udo Effert als klugen, aufgeschlossenen, wissbegierigen und hilfsbereiten Kollegen kennengelernt. Es schmerzt mich, von seinem frühen Tod zu erfahren. Er hatte immer so viele Ideen, die es wert waren, in die Tat umgesetzt zu werden.

Von Cornelia Gödecke, Halbe / GT Teurow

10.07.2009 um 16:19 Uhr von VRS
Udo war ein Mann voller Mitgefühl, der über alle Maßen die Fähigkeit besaß Freundschaft und Liebe zu empfinden und diese auch weiter zu geben. Er verfügte über die Fähigkeit, sich selbst zu motivieren, war kontaktfreudig, warmherzig, offen, gesellig, solidarisch, gewissenhaft, genau, pflichtbewusst, verlässlich, stets über alle Maßen hilfsbereit. 1998 lernte ich Udo als einen Mann kennen und lieben, der überaus experimentierfreudig und sehr beweglich in seinen Gedanken war. Er konnte Gedanken in die Tat umsetzen, auf ein bestimmtes auf Ergebnisse hin arbeiten ; dabei auch sehr ungeduldig werden, wenn ich manchmal zögert und nicht gleich mitzog, wie er sich das dachte. Ich erinnere mich an eine Begebenheit aus dem Jahr 2001; zwischen Weihnachten und Neujahr erhielt ich abends, gegen 22.00 Uhr einen Anruf von ihm, in dem er mich fragte, ob ich gemeinsam mit ihm eine Stiftung für ein technisches Denkmal gründen würde. Als ich zögerlich antwortete, dass ich zwar Geschichte studiert habe, aber über Technikgeschichte, außer einem Semester Vorlesung, über keinerlei vertiefende Kenntnisse verfüge, lachte er am anderen Ende des Telefons und sagte "Aber Körni, alles ist erlernbar" Die Stiftungsgründung der Stiftung Funkerberg Königs Wusterhausen hat er dann intensiv, mit mir gemeinsam vorangetrieben, so dass es 2003 zur Gründung dieser Stiftung kam. Ich liebte an ihm sein Abstraktionsvermögen, Zusammenhänge in kürzester Zeit zu erkennen. Udo Effert war aber auch ein sehr kritischer Mensch und manchmal in seiner Kritik unbarmherzig. Oft fiel dann der Satz: "Körni - so war sein Kosenamen für mich - schalt dein Gehirn ein und lass deinen Bauch (Bauchgefühl) weg. Ich vermisse ihn sehr. Conny Gödecke, Lebensgefährtin

Von Klaus Thielmann, Hamm

10.07.2009 um 11:45 Uhr von VRS
Lieber Udo, Dein Tod hat uns sehr berührt. Darum schätzen wir es umso mehr, dass Du immer wieder zu unseren Klassentreffen nach Bockum-Hövel gekommen bist. Du warst wie immer. Hast erzählt, dass Du mit Deinem politischen Engagement in Berlin aufhören willst und an Deine Gesundheit denken musst. Du erzähltest von Deiner Familie und von früheren Anekdoten, von freundschaftlichen Begegnungen, von Deinem Beruf und von Deiner "neuen Heimat". Es war wieder schön, Dich zu treffen, Deinen Humor und Deine liebenswerte Art zu erleben, zu spüren, hier sind Deine Wurzeln, hier bist Du auch noch zu Hause und fühlst Dich "sauwohl" - würdest Du sagen. Umso mehr schmerzt uns Dein früher Tod. Hattest Du schon erahnt, was kommen würde? Du warst uns allzeit ein guter, liebenswerter Mitschüler und Freund. Immer warst Du da, wenn jemand Deine Hilfe brauchte; warst Beistand bei schulischen, seelischen und anderen Problemen. Es war schön mit Dir, Dein Tod macht uns traurig. Im Namen der Mitschüler des Entlassjahrganges 1965 der Realschule Bockum-Hövel Klaus Thielmann, Liebermannstraße 16, 59069 Hamm, Heidelore Baginski, Am Südacker 19 a, 26524 Lütetsburg,

Kondolenz

Von Rolf Lehmann, Hamm

09.07.2009 um 12:58 Uhr
Mit großer Betroffenheit habe ich zur Kenntnis genommen, dass Udo verstorben ist. Ich erinnere mich gerne an die gemeinsame politische Arbeit, die uns zu Beginn der 80er Jahre verbunden hat. Udo war ein Mann, der mit viel Engagement und Leidenschaft für die sozialdemokratischen Ziele eingetreten ist und sich nicht gescheut hat, auch wenn es für ihn nicht immer zum Vorteil war, sich mit dem politischen Gegner massiv auseinander zu setzen. Antriebsfeder für diese politische Arbeit war die Verbesserung der Situation der Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Ich habe Udo als einen Mann kennengelernt, der häufig über seine persönlichen körperlichen Kräfte hinaus gearbeitet hat und der Spuren im Stadtteil Uentrop und in besonderer Weise in Ostwennemar und Werries hinterlassen hat. Sein Engagement galt nicht nur der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, sondern er engagierte sich auch in Vereinen. Er war Initiator und Gründungsmitglied der Bowlingabteilung im ASV Hamm der in der Maximilian Eissporthalle seine Heimat hat. Seine zupackende, kritische aber auch humorvolle Art wird mir immer im Gedächtnis bleiben und die sozialdemokratische Partei hat mit ihm leider einen engagierten Streiter verloren. In aufrichtiger Anteilnahme Rolf Lehmann
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