Über den Trauerfall (4)
Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Udo Effert, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.
Von Trauer.de Redaktion, München
09.07.2009 um 10:04 Uhr von VRSDie Uentroper SPD trauert um Udo Effert, den ehemaligen Vorsitzenden den Stadtbezirksverbandes. Der 61-Jährige starb am 19. Juni in Senzig (Kreis Dahme-Spreewald). "Udo Effert war ein politisches Talent und ein selbstloser Mensch", sagt der Vorsitzende der Uentroper SPD, Frank Figgen. "Er ließ sich oft davon leiten, anderen zu helfen." Sein Engagement habe nicht nur der SPD und den Bürgern Ostwennemars gegolten, sondern auch den Vereinen, beispielsweise als Gründungsinitiator der Bowlingabteilung im ASV Hamm.
Von Klaus Thielmann, Hamm
10.07.2009 um 11:45 Uhr von VRSLieber Udo,
Dein Tod hat uns sehr berührt.
Darum schätzen wir es umso mehr, dass Du immer wieder zu unseren Klassentreffen nach Bockum-Hövel gekommen bist.
Du warst wie immer. Hast erzählt, dass Du mit Deinem politischen Engagement in Berlin aufhören willst und an Deine Gesundheit denken musst. Du erzähltest von Deiner Familie und von früheren Anekdoten, von freundschaftlichen Begegnungen, von Deinem Beruf und von Deiner "neuen Heimat".
Es war wieder schön, Dich zu treffen, Deinen Humor und Deine liebenswerte Art zu erleben, zu spüren, hier sind Deine Wurzeln, hier bist Du auch noch zu Hause und fühlst Dich "sauwohl" - würdest Du sagen.
Umso mehr schmerzt uns Dein früher Tod. Hattest Du schon erahnt, was kommen würde?
Du warst uns allzeit ein guter, liebenswerter Mitschüler und Freund. Immer warst Du da, wenn jemand Deine Hilfe brauchte; warst Beistand bei schulischen, seelischen und anderen Problemen.
Es war schön mit Dir, Dein Tod macht uns traurig.
Im Namen der Mitschüler des Entlassjahrganges 1965 der Realschule Bockum-Hövel
Klaus Thielmann, Liebermannstraße 16, 59069 Hamm,
Heidelore Baginski, Am Südacker 19 a, 26524 Lütetsburg,
Von Cornelia Gödecke, Halbe / GT Teurow
10.07.2009 um 16:19 Uhr von VRSUdo war ein Mann voller Mitgefühl, der über alle Maßen die Fähigkeit besaß Freundschaft und Liebe zu empfinden und diese auch weiter zu geben.
Er verfügte über die Fähigkeit, sich selbst zu motivieren, war kontaktfreudig, warmherzig, offen, gesellig, solidarisch, gewissenhaft, genau, pflichtbewusst, verlässlich, stets über alle Maßen hilfsbereit.
1998 lernte ich Udo als einen Mann kennen und lieben, der überaus
experimentierfreudig und sehr beweglich in seinen Gedanken war.
Er konnte Gedanken in die Tat umsetzen, auf ein bestimmtes auf Ergebnisse hin arbeiten ; dabei auch sehr ungeduldig werden, wenn ich manchmal zögert und nicht gleich mitzog, wie er sich das dachte.
Ich erinnere mich an eine Begebenheit aus dem Jahr 2001; zwischen Weihnachten und Neujahr erhielt ich abends, gegen 22.00 Uhr einen Anruf von ihm, in dem er mich fragte, ob ich gemeinsam mit ihm eine Stiftung für ein technisches Denkmal gründen würde. Als ich zögerlich antwortete, dass ich zwar Geschichte studiert habe, aber über Technikgeschichte, außer einem Semester Vorlesung, über keinerlei vertiefende Kenntnisse verfüge, lachte er am anderen Ende des Telefons und sagte "Aber Körni, alles ist erlernbar"
Die Stiftungsgründung der Stiftung Funkerberg Königs Wusterhausen hat er dann intensiv, mit mir gemeinsam vorangetrieben, so dass es 2003 zur Gründung dieser Stiftung kam.
Ich liebte an ihm sein Abstraktionsvermögen, Zusammenhänge in kürzester Zeit zu erkennen.
Udo Effert war aber auch ein sehr kritischer Mensch und manchmal in seiner Kritik unbarmherzig.
Oft fiel dann der Satz: "Körni - so war sein Kosenamen für mich - schalt dein Gehirn ein und lass deinen Bauch (Bauchgefühl) weg.
Ich vermisse ihn sehr.
Conny Gödecke, Lebensgefährtin
Von Eva Leinemann, Berlin
10.09.2009 um 15:55 Uhr von VRSIch habe Udo Effert als klugen, aufgeschlossenen, wissbegierigen und hilfsbereiten Kollegen kennengelernt. Es schmerzt mich, von seinem frühen Tod zu erfahren. Er hatte immer so viele Ideen, die es wert waren, in die Tat umgesetzt zu werden.